Mannheim

Unterbringung der Eltern vor und nach der Geburt des Kindes

Sofern vor der Geburt des Kindes bereits eine medizinische Betreuung oder Beobachtung der werdenden Mutter erforderlich ist, ist eine Unterbringung im Patientenhaus der Klinik (Haus 43) möglich. Das Patientenhaus ähnelt auf den ersten Blick eher einem Hotel als einem Krankenhaus: Die gemütlichen Zimmer mit Holzmöbeln, Teppichboden, Kühlschrank und TV verfügen über ein Einzelbett und eine Schlafliege, sodass hier auch der Partner untergebracht werden kann. Jedes Zimmer hat ein eigenes Duschbad. Gegessen wird in einem Speisesaal, wo morgens, mittags und abends ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet serviert wird. Zudem ist es möglich, zwischendurch à la Carte zu essen. Trotz dieses Hotelcharakters sind rund um die Uhr Schwestern und Ärzte vor Ort, die sich um alle medizinischen Dinge kümmern.

Nach der Geburt liegt die Mutter noch einige Tage auf der Wochenbett-Station der Frauenklinik (Station 1-61 oder 1-63). Sobald ihr Zustand stabil ist, kann sie (erneut) ins Patientenhaus umziehen, wo sie in aller Regel bis zum 14. Tag nach der Entbindung bleiben kann. Im Patientenhaus befindet sich auch ein Zimmer mit Milchpumpen, in das man sich zum Abpumpen zurückziehen kann. Auch die Physiotherapie kann hier in gesonderten Therapieräumen durchgeführt werden.

Anschließend besteht die Möglichkeit, ein Zimmer im nur wenige Gehminuten vom Klinikum entfernt liegenden Elternhaus der Deutschen Leukämie-Forschungs-Hilfe -Aktion für krebskranke Kinder- Ortsverband Mannheim e.V.(Jakob-Trumpfheller-Straße 14) zu beziehen. Sollte kein Platz im Elternhaus zur Verfügung stehen, kann der Aufenthalt im Patientenhaus normalerweise problemlos so lange verlängert werden, bis ein Zimmer im Elternhaus frei wird.

Die Zimmer im Elternhaus sind einfach, aber zweckmäßig ausgestattet. Das Bad teilt man sich meistens mit anderen Eltern. Im Keller befinden sich mehrere Waschmaschinen und Trockner.

Das Elternhaus verfügt über eine gut ausgestattete Gemeinschaftsküche und einen Aufenthaltsraum, in dem vor allem in den Abendstunden nette Gespräche stattfinden. So hat man die Möglichkeit, andere betroffene Eltern kennen zu lernen und sich auszutauschen. Die Kosten für die Unterbringung im Elternhaus werden in der Regel für ein Elternteil vollständig von der Krankenkasse übernommen.

Für gewöhnlich reicht es aus, sich wenige Tage vor der gewünschten Unterbringung im Elternhaus mit Frau Elfriede Breiter in Verbindung zu setzen. Die Kontaktdaten erhält man auf der Kinderintensivstation (30-4) oder auf der Homepage des Elternhauses.

 

Unterbringung des Kindes

Nach der Geburt und der Erstversorgung im Kreißsaal kommt das Kind zunächst auf die Kinderintensivstation (30-4).

Besuchszeiten/ Besuchsregelungen Kinderintensivstation (30-4)

Als Eltern kann man das Kind so oft wie möglich besuchen.
Lediglich während der im folgenden genannten  Übergabezeiten und der Visite sind keine Besuche möglich:
06.00 Uhr – 09.00 Uhr
13.00 Uhr – 14.00 Uhr
20.00 Uhr – 21.00 Uhr

Großeltern, Geschwister und andere nahe Bezugspersonen können das Kind am Wochenende besuchen, jedoch nur wenn die betreffenden Personen auch gesund sind.
Dabei ist zu beachten, dass jeweils nur 2 Personen gleichzeitig das Kind besuchen können.

 

Nach erfolgreicher Operation, muss das Kind von den Medikamenten und der künstlichen Beatmung entwöhnt werden. Ist dies geglückt, und ist das Kind stabil, wird es entweder auf die Neonatologische Station (28-4) oder die Kinderchirurgische Station (30-2) verlegt. Hier besteht nun die Möglichkeit, dass ein Elternteil auch nachts beim Kind bleiben kann.

 

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